Titelaufnahme

Titel
Netzwerke - Räume - Körper : bolivianischer Migrantinnenfußball in Sevilla / von Eva Juliane Müller
VerfasserMüller, Eva Juliane
BetreuerHauschild, Thomas Prof. Dr. ; Cantón Delgado, Manuela
Erschienen2011 ; Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2011
UmfangOnline-Ressource (297 Bl. = 7,46 mb)
HochschulschriftHalle, Univ., Philosophische Fakultät I, Diss., 2011
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 11.01.2011
Sprache der Zusammenfassung: Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypE-Book
SchlagwörterHalle
URNurn:nbn:de:gbv:3:4-6227 
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist frei verfügbar.
Dateien
Netzwerke - Räume - Körper [7.46 mb]
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Nachweis
Keywords
Lateinamerikanische Migrationen; Bolivien; Spanien; Fußball; Frauenfußball; Migrantenvereine; Netzwerke; Lokalität; Habitus; Carnal Sociology; Sozialphänomenologie
Keywords (Englisch)
Latin American Migration; Bolivia; Spain; Popular Football; Womens’ Football; Migrants’ Associations; Networks; Locality; Habitus; Carnal Sociology; Phenomenology
Keywords
Im Zeitraum von 1997 bis 2007 sind fast 1 5 Millionen Menschen aus Südamerika zum Arbeiten nach Spanien gekommen. Diese Studie untersucht die zentrale Eigenorganisation der Migrantinnen und Migranten aus den Andenstaaten: Fußball-Ligen. Konzeptionell sind neben der praxistheoretischen Synthese von Pierre Bourdieu und Loïc Wacquant weitere Autoren wichtig die am Alltagsleben und bei Körper- und Raumpraktiken ansetzen (u.a. Marcel Merleau-Ponty Michel de Certeau Arjun Appadurai Erving Goffman). Methodologisch stützt sich die Studie auf eine ethnographische Forschung bei bolivianischen Einwanderern in Sevilla und den Frauenmannschaften der südamerikanischen Migrantenligen. Analyse und Präsentation erfolgen auf mehreren Ebenen: Beginnend mit Netzwerken sozialem Kapital Kooperation und Konflikt in den südamerikanischen Ligen verengt sich der Blick auf die bolivianischen Mannschaften innerbolivianische Ein- und Abgrenzungsprozesse und die Einbindung des Fußballs in Festveranstaltungen um sich schließlich auf eine Gruppe von cochabambinischen Migrantinnen ihre Lebenshistorien und Migrationserfahrungen zu konzentrieren.