Titelaufnahme

Titel
Prävalenz und Zeitverlauf von "Mikroembolischen Signalen" bei Patienten mit elektivem Herzklappenersatz : eine prospektive Studie / vorgelegt von Andreas Lühmann
VerfasserLühmann, Andreas
GutachterPodhaisky, Hubert
Erschienen2009 ; Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2009
UmfangOnline-Ressource (54 Bl.) : graph. Darst.
HochschulschriftHalle, Univ., Medizinische Fakultät, Diss.,2009
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 31.03.2009
Sprache der Zusammenfassung: Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypE-Book
SchlagwörterHalle
URNurn:nbn:de:gbv:3:4-1360 
Zugriffsbeschränkung
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Dateien
Prävalenz und Zeitverlauf von "Mikroembolischen Signalen" bei Patienten mit elektivem Herzklappenersatz [0.31 mb]
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Nachweis
Keywords
mikroembolische Signale; Herzklappenersatz
Keywords (Englisch)
high intensity transient signals; micro embolic signals; heart valves.
Keywords
HINTERGRUNG UND ZIELE: Diese Studie wurde durchgeführt um sowohl die Prävalenz und den Zeitverlauf von mikroembolischen Signalen (MES) als auch deren klinische Relvanz bei Patienten welche elektivem Herzklappenersatz untergehen näher zu untersuchen. METHODEN: Wir untersuchten die Arteria cerebri media von 33 Patienten zu festgelegten Zeitpunkten (präoperativ am ersten postoperativen Tag nach 5 Tagen 90 Tagen und 180 Tagen) mittels transkranieller Dopplersonografie. Die Ableitungen wurden bilateral mittels einer 2 MHz Sonde vorgenommen. Die Untersuchungsdauer betrug jeweils eine Stunde. MES wurden nach anerkannten Kriterien identifieziert und zur weiteren Auswertung digital gespeichert. ERGEBNISSE: Die Prävalenz der MES stieg von 3% präoperativ zu 41% am ersten postoperativen Tag und hat sich hiernach nicht weiter verändert. Weder das Ausmaβ der Antikoagulation noch der Klappentyp beieinfluβte die Anzahl der Signale. Einseitiges ableiten der Signale hätte nur 83 9% dieser erfaβt. DISKUSSION: Aufgrund des rapiden Anstieges der Signalzahlen nach Implantation der Herzklappen ist davon auszugehen daß die Herzklappen Ursprung der Signale sind. Weder der Klappentyp noch die Dauer der Implantation oder das Ausmaβ der Antikoagulation beinflussen die Anzahl der Signale. Eine bilaterale Ableitung gewährleistet genauere Ergebnisse da keine MES der Aufzeichnung verloren gehen.