Titelaufnahme

Titel
Funktionelle Charakterisierung des 2-Oxoglutarat/Malat-Translokators in sich entwickelnden Samen von Pisum sativum / von Erik Riebeseel
VerfasserRiebeseel, Erik
BetreuerWobus, U. Prof. Dr. ; Klösgen, R.B. Prof. Dr. ; Weber, A.P.M. Prof. Dr.
Erschienen2009 ; Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2009
UmfangOnline-Ressource (VII, 120, XXII S. = 3,59 mb)
HochschulschriftHalle, Univ., Naturwissenschaftliche Fakultät I, Diss., 2009
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 26.10.2009
Sprache der Zusammenfassung: Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypE-Book
SchlagwörterHalle
URNurn:nbn:de:gbv:3:4-1590 
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist frei verfügbar.
Dateien
Funktionelle Charakterisierung des 2-Oxoglutarat/Malat-Translokators in sich entwickelnden Samen von Pisum sativum [3.58 mb]
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Nachweis
Keywords
Samenentwicklung; 2-Oxoglutarat/Malat Translokator; Metabolit-Transport; Aminosäure-Metabolismus; Plastiden; Leguminosen; Reserveproteine
Keywords (Englisch)
seed maturation; 2-oxoglutarate/malate translocator; metabolite transport; amino acid metabolism; plastids; legume; storage proteins
Keywords
Die in der inneren plastidären Membran eingebetteten Transportproteine regulieren den Austausch von Metaboliten mit dem umgebenen Zytoplasma. Der 2-Oxoglutarat/Malat-Translokator (OMT) ist für den Import des Kohlenstoffgerüstes 2-Oxoglutarat in die Plastiden zuständig welches im GS/GOGAT-Zyklus unter Bildung von Glutamat aminiert wird. Der OMT ist aufgrund der hohen Expression in sich entwickelnden Erbsensamen für die Reserve-stoffeinlagerung wichtig. Durch eine Antisense-Inhibition des OMTs konnte der mRNA-Level sowie die Transportraten des 2-Oxoglutarates und des Malates um 50 bis 70 % reduziert werden. Die OMT-antisense-Erbsen zeigen ein höheres Level an organischen Säuren an Ammonium und Saccharose sowie ein verändertes Verhältnis von Asn:Asp und Gln:Glu. Der verringerte Aminosäuregehalt weist auf eine Substratlimitation des GS/GOGAT-Zyklus durch den verminderten Import von 2-Oxoglutarat hin. Die reifen Erbsensamen haben ein geringeres Samengewicht sowie ein verminderten Gehalt an Reserveproteinen. Durch Transkript- und Metabolitanalysen konnten Veränderungen sowohl im Stickstoff- als auch im Kohlenstoffmetabolismus nachgewiesen werden. Durch die vermehrte Expression plastidärer Gene ist eine verschobene Plastidenentwicklung nachweisbar.