Titelaufnahme

Titel
Die japanischen Lehren für die europäische Krise / Gunther Schnabl
VerfasserSchnabl, Gunther
ErschienenJena ; Halle : Univ., 2011
UmfangOnline-Ressource (PDF-Datei: 24 S., 0,39 MB) : graph. Darst.
SpracheDeutsch
SerieGlobal financial markets ; 36
SchlagwörterOnline-Publikation
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-63095 
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Die japanischen Lehren für die europäische Krise [0.39 mb]
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Zusammenfassung

Japan hat nicht nur 15 Jahre vor Europa einen Boom-und-Krisen-Zyklus durchschritten, sondern auch wichtige Erfahrungen mit Krisentherapien in Form von monetärer Lockerung, expansiver Finanzpolitik und Rekapitalisierung von Finanzinstituten gemacht. Japan hat die Nullzinsgrenze bereits 1999 erreicht und eine Staatsverschuldung in Rekordhöhe angehäuft. Das Papier vergleicht die Boom-und- Krisen-Zyklen in Japan und Europa hinsichtlich der Ursachen, des Krisenverlaufs, der Krisentherapien und der Wirkung der Krisentherapien. Als Folgen einer auf expansiver Geld- und Finanzpolitik basierenden Krisentherapie werden die Hysterese der Niedrigzins- und Hochverschuldungsfalle, das Aussetzen der Allokations- und Signalfunktion des Zinses, die graduelle Verstaatlichung des Finanzsektors und der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage sowie graduelle reale Einkommensverluste abgeleitet. Die wirtschaftspolitische Implikation für Europa und Japan ist der konsequente Ausstieg aus der expansiven Geld- und Finanzpolitik trotz hoher Anpassungskosten.

Keywords
Japan hat nicht nur 15 Jahre vor Europa einen Boom-und-Krisen-Zyklus durchschritten sondern auch wichtige Erfahrungen mit Krisentherapien in Form von monetärer Lockerung expansiver Finanzpolitik und Rekapitalisierung von Finanzinstituten gemacht. Japan hat die Nullzinsgrenze bereits 1999 erreicht und eine Staatsverschuldung in Rekordhöhe angehäuft. Das Papier vergleicht die Boom-und- Krisen-Zyklen in Japan und Europa hinsichtlich der Ursachen des Krisenverlaufs der Krisentherapien und der Wirkung der Krisentherapien. Als Folgen einer auf expansiver Geld- und Finanzpolitik basierenden Krisentherapie werden die Hysterese der Niedrigzins- und Hochverschuldungsfalle das Aussetzen der Allokations- und Signalfunktion des Zinses die graduelle Verstaatlichung des Finanzsektors und der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage sowie graduelle reale Einkommensverluste abgeleitet. Die wirtschaftspolitische Implikation für Europa und Japan ist der konsequente Ausstieg aus der expansiven Geld- und Finanzpolitik trotz hoher Anpassungskosten.