Titelaufnahme

Titel
Globale Landflächen und Biomasse nachhaltig und ressourcenschonend nutzen / Herausgeber: Umweltbundesamt, Pressestelle ; Autoren: Almut Jering, Anne Klatt, Jan Seven, Knut Ehlers, Jens Günther, Andreas Ostermeier, Lars Mönch ; Redaktion: Almut Jering, Fachgebiet I 1.1, Grundsatzfragen,Nachhaltigkeitsstrategien, Ressourcenschonung
VerfasserJering, Almut ; Klatt, Anne ; Seven, Jan ; Ehlers, Knut ; Günther, Jens ; Ostermeier, Andreas ; Mönch, Lars
KörperschaftDeutschland
ErschienenDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, [Juni 2013?]
Umfang1 Online-Ressource (106 Seiten, 7,35 MB) : Illustrationen, Diagramme
SpracheDeutsch
SchlagwörterBodennutzung / Biomasseproduktion / Nachhaltigkeit
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-123945 
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Globale Landflächen und Biomasse nachhaltig und ressourcenschonend nutzen [7.35 mb]
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Zusammenfassung

Ehe die Menschen Öl, Kohle, Erdgas und Uran entdeckten und zu nutzen lernten, diente Biomasse der Deckung menschlicher Bedürfnisse in allen Lebensbereichen. Sie wird seit jeher als Nahrungs- und Futtermittel, als Brennmaterial, Baustoff, Rohstoff für Textilien sowie als Arznei genutzt. Bis zur Mechanisierung und Motorisierung der Landwirtschaft infolge der Industriellen Revolution bildeten regional weitgehend geschlossene Nährstoff- und Energiekreisläufe die Grundlage landwirtschaftlicher Biomasseproduktion. Die für die Produktion notwendige Energie (Futtermittel für Arbeitstiere und Nahrungsmittel für die menschliche Arbeitskraft) stammte aus dem Landwirtschaftssektor selbst. Mit dem technischen Fortschritt des 20. Jahrhunderts hat sich die Art der Biomasseproduktion und -nutzung stark verändert (Stichworte: Spezialisierung, zunehmend globale Arbeitsteilung und Handel). Fossile Energieträger ermöglichten die Motorisierung der Landwirtschaft und die energieintensive Produktion von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

Keywords
Ehe die Menschen Öl Kohle Erdgas und Uran entdeckten und zu nutzen lernten diente Biomasse der Deckung menschlicher Bedürfnisse in allen Lebensbereichen. Sie wird seit jeher als Nahrungs- und Futtermittel als Brennmaterial Baustoff Rohstoff für Textilien sowie als Arznei genutzt. Bis zur Mechanisierung und Motorisierung der Landwirtschaft infolge der Industriellen Revolution bildeten regional weitgehend geschlossene Nährstoff- und Energiekreisläufe die Grundlage landwirtschaftlicher Biomasseproduktion. Die für die Produktion notwendige Energie (Futtermittel für Arbeitstiere und Nahrungsmittel für die menschliche Arbeitskraft) stammte aus dem Landwirtschaftssektor selbst. Mit dem technischen Fortschritt des 20. Jahrhunderts hat sich die Art der Biomasseproduktion und -nutzung stark verändert (Stichworte: Spezialisierung zunehmend globale Arbeitsteilung und Handel). Fossile Energieträger ermöglichten die Motorisierung der Landwirtschaft und die energieintensive Produktion von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.