Titelaufnahme

Titel
Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz : Abschlussbericht / von Dr. Wilfried Uhlmann (Kai Zimmermann Institut für Wasser und Boden, Dresden); Dr. Michael Kaltofen (DHI WASY GmbH, Berlin); Dr. Christoph Gerstgraser, Franz Grosser (gerstgraser Ingenieurbüro für Renaturierung, Cottbus); Dipl.-Ing. Carsten Schützel (GMB GmbH, Senftenberg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Arbeitsgemeinschaft „Wasserwirtschaftliche Folgen des Kohleausstiegs in der Lausitz“ ; Redaktion: Fachgebiet II 2.6 - Maßnahmen des Bodenschutzes, Jörg Frauenstein
VerfasserUhlmann, Wilfried ; Kaltofen, Michael ; Gerstgraser, Christoph ; Grosser, Franz ; Schützel, Carsten
HerausgeberFraunstein, Jörg
KörperschaftArbeitsgemeinschaft "Wasserwirtschaftliche Folgen des Kohleausstiegs in der Lausitz" ; Deutschland
ErschienenDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Juni 2023
Umfang1 Online-Ressource (266 Seiten, 37,45 MB) : Illustrationen, Diagramme, Karten
Anmerkung
Abschlussdatum: April 2023
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
SpracheDeutsch
SerieTexte ; 2023, 90
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-974364 
Zugriffsbeschränkung
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Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz [37.45 mb]
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Keywords
Gemäß dem Kohleausstiegsgesetz wird die Stromerzeugung aus Braunkohle und der zugehörige Bergbau im Lausitzer Revier bis spätestens zum Jahr 2038 auslaufen. Daraus resultieren ein starker Rückgang der vom Bergbau in die Spree eingeleiteten Wassermengen und ein entsprechender Rückgang der Wasserführung der Spree bis hin zum abschnittsweisen Trockenfallen der Spree. Die vorliegende Studie umreißt zunächst den Untersuchungsgegenstand zeichnet die Historie der wasserwirtschaftlichen Bedingungen seit 1850 nach und beschreibt die Grundzüge ihrer Entwicklung bis 2100. In einer detaillierten Analyse der Veränderungen der Wassermenge und Wasserbeschaffenheit werden quantitative und qualitative Aussagen zu den Auswirkungen des Kohleausstiegs auf die Fließgewässer die Leistungsfähigkeit der Talsperren und Speicher das Grundwasser und die Bergbaufolgeseen abgeleitet. Der wasserwirtschaftliche und gesellschaftspolitische Rahmen den es bei der Umsetzung und Ausgestaltung des Kohleausstieges zu beachten gilt wird dargestellt. Ausgehend von den Ziel- und Nutzungskonflikten um das Wasser werden Wasserüberleitungen aus anderen Einzugsgebieten als der wesentliche und erfolgversprechende Beitrag zur Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Folgen des Kohleausstieges herausgearbeitet die von weiteren Maßnahmen zur Verringerung des Wasserbedarfs zur Erhöhung des Wasserdargebots und der Optimierung der Wasserverfügbarkeit sowie von technischen Lösungen und einer länderübergreifenden Organisation und Kommunikation flankiert werden müssen.
Keywords (Englisch)
According to the coal phase-out act electricity generation from lignite and the associated lignite mining in Lusatia will be phased out by 2038 at the latest. This will result in a strong decrease of the water volumes discharged into the Spree by the mining industry and a corresponding decrease of the water flow of the Spree up to the point of the Spree running dry in sections. This study first outlines the object of investigation traces the history of water management conditions since 1850 and describes the main features of their development up to 2100. In a detailed analysis of the changes in water quantity and water quality quantitative and qualitative statements are derived on the effects of the coal phase-out on flowing waters the performance of dams and reservoirs groundwater and postmining pit lakes. The water management and socio-political framework to be considered in the implementation and design of the coal phase-out is presented. Based on the conflicting goals and uses of water water transfers from other catchment areas are identified as the essential and promising contribution to overcoming the water management consequences of the coal phase-out which must be flanked by further measures to reduce water demand increase water supply and optimize water availability as well as by technical solutions and cross-federal states organization and communication.