Titelaufnahme

Titel
Reallabore fördern Reparatur : Kooperieren und Ressourcen schonen : Abschlussbericht / von Julia Maxi Bauer, Andreas Ihm, Judith Schliephake (Institut für Betriebsführung im DHI e.V., Karlsruhe), Anita Thonipara (Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk Institut, Göttingen), Corinna Vosse, Kathrin Noack (Zentrum für Kulturforschung GmbH, Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Institut für Betriebsführung im DHI e.V. ; Redaktion: Fachgebiet I 1.1 Grundsatzfragen, Nachhaltigkeitsstrategien, und -szenarien, Ressourcenschonung - Judit Kanthak
VerfasserBauer, Julia Maxi ; Ihm, Andreas ; Schliephake, Judith ; Thonipara, Anita ; Vosse, Corinna ; Noack, Kathrin
HerausgeberKanthak, Judit
KörperschaftDeutschland
ErschienenDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, November 2023
Umfang1 Online-Ressource (106 Seiten, 1,49 MB) : Diagramme
Anmerkung
Abschlussdatum: Juni 2023
Literaturverzeichnis: Seite 100-105
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
SpracheDeutsch
SerieDokumentationen ; 2023,6
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-1004373 
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Reallabore fördern Reparatur [1.49 mb]
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Keywords
Die Publikation "Reallabore fördern Reparatur. Kooperieren und Ressourcen schonen" beschreibt die Bedeutung der Reparatur als Antwort auf die Prinzipien einer Wegwerfgesellschaft. Neben der fachlichen und soziologischen Einordnung der Begriffe wird ein Überblick vorgestellt zu Initiativen und Gesetzen die darauf abzielen Reparatur zu fördern. Um die Reparatur in Deutschland nachhaltig zu fördern erprobten die Autor*innen im Forschungsprojekt „RealKoop: Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparaturinitiativen“ eine Vielfalt von Aktivitäten in den drei Reallaboren (Pritzwalk Karlsruhe Heidelberg) mit dem zentralen Ziel die gesellschaftliche Reparaturneigung zu erhöhen sowie die Rolle von Reparatur-Initiativen zu stärken und förderliche und hindernde Faktoren möglicher Kooperationen zwischen Handwerk und Reparatur-Initiativen unter Praxisbedingungen zu erforschen. Das Reallabor als partizipatives Forschungsformat wird dabei als erfolgreiche Möglichkeit beschrieben Innovationen zur Förderung der Reparaturneigung und Bewusstseinsbildung zu erzeugen und zu erproben. Durch Veranstaltungen Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit wurden Ideen erprobt und Wissen über die Wirkung bestimmter Ansätze generiert was in eine stetige Anpassung und Ergänzung der praktischen Arbeit mündete. Insgesamt wird deutlich dass die Förderung der Reparatur ein komplexes Thema ist das verschiedene Akteure und Ansätze erfordert. Die Vernetzung von Handwerk und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie die Erprobung und Evaluation von Ideen und Innovationen im Reallabor können dabei wichtige Bausteine sein.
Keywords (Englisch)
The publication "Reallabore fördern Reparatur. Kooperieren und Ressourcen schonen" describes the meaning of repair as an answer to the principles of a throwaway society. In addition to the technical and sociological classification of the terms an overview is presented of initiatives and laws aimed at promoting repair. In order to sustainably promote repair in Germany the authors conducted the research project „RealKoop: Reallabor Kooperieren und Ressourcen schonen: Kooperation zwischen Handwerksbetrieben und Reparaturinitiativen“ and within that frame tested a variety of activities in the three living labs (Pritzwalk Karlsruhe Heidelberg) with the central goal of increasing society's propensity to repair strengthening the role of repair initiatives and researching the behavior of skilled crafts businesses and repair initiatives in terms of cooperation and competition under real-life conditions. The living lab as a participatory research format is described as a successful opportunity to generate and evaluate innovations for the promotion of repair and for creating awareness. Events campaigns and public relations work were used to test ideas and generate knowledge about the impact of certain approaches which resulted in a constant adaptation and supplementation of the practical work. Overall it is evident that promoting repair is a complex issue that requires a variety of actors and approaches. The networking of skilled crafts and civil society actors as well as the trial and evaluation of ideas and innovations in living labs can be important elements in this process.