Titelaufnahme

Titel
Umgebungslärmrichtlinie : Vernetzung von Planungsebenen bei der Lärmaktionsplanung : Abschlussbericht / von Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs (Projektleitung), Dipl.-Ing. Antje Janßen, Dipl.-Ing. Jörg Leben, Dipl.-Ing. Sibylle Rath (LK Argus, Berlin), Unterauftragnehmerin Dipl.-Ing. Marion Krüger (Lärmkontor, Hamburg), Unterauftragnehmer Hansjörg Wurster (W2K Wurster Weiß Kupfer Rechtsanwälte, Freiburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: LK Argus GmbH ; Redaktion: Fachgebiet I 2.4 Lärmminderung bei Anlagen und Produkten, Lärmwirkungen Matthias Hintzsche
VerfasserHeinrichs, Eckhart ; Janßen, Antje ; Leben, Jörg ; Rath, Sibylle ; Krüger, Marion ; Wurster, Hansjörg
BeiträgerHintzsche, Matthias
KörperschaftDeutschland ; LK Argus GmbH
ErschienenDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, September 2019
Umfang1 Online-Ressource (62 Seiten, 1,85 MB)
Anmerkung
Abschlussdatum: Oktober 2015
Quellenverzeichnis: Seite 60-62
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
SpracheDeutsch
SerieTexte ; 2019, 112
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-1064158 
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Umgebungslärmrichtlinie [1.85 mb]
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Keywords
Laut EU-Umgebungslärmrichtlinie und § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) müssen viele Städte und Gemeinden Lärmaktionspläne erarbeiten. Gleichzeitig zeigen bisherige Erfahrungen dass lärmmindernde Planungen und Umsetzungen häufig sektoral erfolgen. Zwar gibt es in vielen Stadt- und Verkehrsplanungen bereits seit langem gesetzliche Regelungen zum Lärmschutz. Praktisch wird er aber häufig "weggewogen" oder erst in einem formalen Planungsprozess behandelt obwohl grundlegende Weichenstellungen bereits zuvor in informellen Planungen erfolgten. Gerade die Lärmaktionsplanung mit ihrem umfassenden Ansatz kann ein geeignetes Instrument sein die Lärmbelastungen gemeindeweit zu betrachten und darauf aufbauend schlüssige Lärmschutzkonzepte zu entwickeln. Eine bessere Vernetzung der Planungsebenen ist erforderlich um mögliche Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Handlungspotenziale besser zu nutzen. Schwerpunkt der Untersuchung ist weniger eine technische Herangehensweise. Wichtiger erscheint die Frage wie alltägliche Planungs- Kommunikations- und Denkprozesse der Vor-Ort-Akteurinnen und Akteure nachhaltig verändert werden können. Das Vorhaben untersucht vor diesem Hintergrund mögliche Ansätze einer stärkeren Vernetzung der Planungsebenen. Die geschieht anhand von zwei Fallbeispielen. Im ersten Fallbeispiel wird eine Vernetzung der Lärmaktionsplanung mit der räumlichen Planung betrachtet. Im zweiten Fallbeispiel steht eine integrierte Verkehrsentwicklungs- Luftreinhalte- und Lärmaktionsplanung im Fokus. Aufbauend auf den Fallbeispielen werden Empfehlungen für die Bundesebene und die Ebene der Kommunen gegeben.
Keywords (Englisch)
Under the EU’s Environmental Noise Directive and Section 47d of Germany’s Federal Immission Control Act (BImSchG) many towns and municipalities are required to draw up noise action plans. At the same time previous experience shows that planning and implementation of noise reduction measures often take place on a sectoral basis. Although many town and transport plans have included legal provisions on noise control for some time this is often considered unimportant in practice or only dealt with in a formal planning process even though a fundamental course has already been set during informal planning. As it embraces a comprehensive approach the noise action plan in particular can be a suitable instrument for viewing noise pollution across the municipality as a whole and for developing coherent noise abatement concepts on this basis. Better integration of planning levels is required to recognise potential conflicts in objectives at an early stage and to better exploit joint potential for action. The study focuses less on a technical approach and more on the question of how everyday planning communication and thought processes of the local players can be changed in a sustainable manner. Against this background the project examines potential strategies for strengthening integration across planning levels. Two case illustrations are drawn on to do so. The first looks at integrating noise action planning into spatial planning. The second focuses on integrated transport development clean air and noise action planning. Based on the case illustrations recommendations are put forward for the federal and municipal level.