Titelaufnahme

Titel
Langzeitergebnisse der perforierenden Keratoplastik aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Augenklinik des HELIOS Klinikums Aue : Vergleich dreier Trepansysteme / von Ulrich Georg Jähne
BeteiligteJähne, Ulrich Georg
BetreuerDuncker, Gernot I. W.
Erschienen2004 ; Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek
Ausgabe
[Elektronische Ressource]
UmfangOnline-Ressource, Text + Image
HochschulschriftHalle, Univ., Diss., 2004
Anmerkung
Sprache der Zusammenfassung: Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypE-Book
SchlagwörterElektronische Publikation
URNurn:nbn:de:gbv:3-000007251 
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Langzeitergebnisse der perforierenden Keratoplastik aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Augenklinik des HELIOS Klinikum [0.38 mb]
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Nachweis

Hintergrund: Die Ergebnisse der perforierenden Keratoplastik zweier Zentren in den neuen Bundesländern wurden hinsichtlich eingesetzter Trepansysteme, Herkunft verwendeter Spenderhornhäute, Einflußnahme auf die Entwicklung des postoperativen Astigmatismus sowie weiterer Parameter untersucht. Patienten und Methoden: Die retrospektive klinische Studie berichtet über die Ergebnisse nach perforierender Keratoplastik bei 186 Patienten aus der Universitätsaugenklinik Halle und 204 Patienten aus der Augenklinik des Helios Klinikums Aue. Ergebnisse: Die drei eingesetzten Trepansysteme in Halle (Hessburg-Barron-Trepan, Geführtes Trepansysstem GTS, Asmotom) zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede bezüglich des bestkorrigierten postoperativen Visus nach zwölf Monaten. Hochsignifikant bessere Visusresultate wurden mit größeren Trepandurchmessern (7,5mm und 8,0mm) gegenüber kleineren Durchmessern erreicht (p=0,003 Halle; p=0,001 Aue). Kein Unterschied nach einem Jahr in Bezug auf den Visus konnte beim Vergleich des Einsatzes von Spenderhornhäuten einer Hornhautbank gegenüber der Verwendung von frisch entnommenen Spenderhornhäuten nachgewiesen werden (p>0,8). Beim Einsatz der doppelt fortlaufenden Nahttechnik traten weniger Nahtkomplikationen auf als bei der Verwendung von Einzelknopfnähten (p=0,05). Eine Fadenentfernung führte postoperativ zu keiner Reduktion des Astigmatismus (p>0,11), das Belassen des Nahtmaterials führte zu keinem Anstieg des Astigmatismus (p>0,25). Schlußfolgerungen: Für den Einsatz empfehlen sich prinzipiell die drei verwendeten Trepansysteme. Die Trepanation sollte mit Rundmessern mit einem Durchmesser von 7,5mm oder 8,0mm erfolgen. Das Belassen oder Entfernen des Nahtmaterials zeigt keine Beeinflussung des postoperativen Astigmatismus. Eine frühe Indikationsstellung zur Keratoplastik führt postoperativ zu besseren Ergebnissen in Jahresfrist.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The results of penetrating keratoplasty in two centres for cornea transplantation were investigated for the following parameters: used trephine system, origin of the donor’s cornea, influence on the postoperative astigmatism and others. Patients and methods: The retrospective clinical investigation reports about the results of 186 patients with penetrating keratoplasty from the University Eye Hospital of Halle and 204 patients from the eye clinic of the Helios hospital Aue. Results: Three trephine systems have been used: Hessburg-Barron-trephine, Guided trephine system (GTS) and Asmotom. There were no significant differences between them concerning visual acuity after 12 months postoperatively. Results were highly significantly better (p=0.003 Halle; p=0.001 Aue) when using larger diameters of the trephine (7.5mm and 8.0mm). The origin of the donor’s cornea ("fresh" cornea from a deceased or organ cultivated cornea from a cornea bank) had no influence on visual outcome after twelve months (p>0,8). There were less wound dehiscences using the double running suture in comparison with other techniques (p=0,05). The removal of suturing material was not effective in reducing postoperative astigmatism (p>0,11). There was no increase in astigmatism when leaving the sutures in situ (p>0,25). Conclusions: Generally, each of the three trephine systems can be recommended for clinical use. The trephination should be done with trephine diameters of 7.5mm or 8.0 mm. A timely operation guarantees better visual acuity after one year postoperatively.

Keywords
Keratoplastik Trepansystem Astigmatismus
Keywords (Englisch)
keratoplasty trephine systems astigmatism
Keywords
Zsfassung in engl. Sprache