Titelaufnahme

Titel
Quecksilberemissionen aus industriellen Quellen – Status Quo und Perspektiven : Abschlussbericht : Teil 2: Quecksilberminderungstechniken und Überführung von Quecksilber in Senken / von Günter Dehoust (Öko-Institut e.V., Berlin); Peter Gebhardt (Ingenieurbüro für Umweltschutztechnik, Lollar); Christian Tebert (Ökopol Institut für Ökologie und Politik GmbH, Hamburg); Prof. Dr.-Ing. Heinz Köser (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: Öko-Institut e.V. ; Redaktion: Fachgebiet III 2.1 Übergreifende Angelegenheiten, Chemische Industrie, Feuerungsanlagen; Katja Kraus
VerfasserDehoust, Günter ; Gebhardt, Peter ; Tebert, Christian ; Köser, Heinz
HerausgeberKraus, Katja
KörperschaftDeutschland ; Öko-Institut
ErschienenDessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Mai 2021
Umfang1 Online-Ressource (346 Seiten, 4,05 MB) : Diagramme
Anmerkung
Abschlussdatum: Oktober 2020
Literaturverzeichnis: Seite 291-346
Abschlussdatum: Oktober 2020
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch
SpracheDeutsch
SerieTexte ; 2021, 68
URNurn:nbn:de:gbv:3:2-921272 
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Quecksilberemissionen aus industriellen Quellen – Status Quo und Perspektiven [4.05 mb]
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Keywords
Deutschland hat sich im Jahr 2013 durch Unterzeichnung der „Minamata Konvention“ zur Minderung von Quecksilberemissionen verpflichtet. Minderungspflichten ergeben sich auch aus der OSPAR- und die HELCOM-Konvention dem UNECE-Schwermetallprotokoll sowie aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie der EU-Industrieemissionsrichtlinie und ihren BVT-Merkblättern. Der vorliegende Forschungsbericht wurde vor diesem Hintergrund beauftragt um die Grundlage für eine nationale Quecksilberstrategie im Industriebereich zu schaffen. Im ersten Teil des Berichtes werden die Ein- und Austräge von Quecksilber in 30 Sektoren untersucht. Die Beschreibung jedes Sektors umfasst die eingesetzten Roh- Zusatz- und Brennstoffe die eingesetzten Prozesse und das Freisetzungsverhalten für Quecksilber. Für jeden Sektor erfolgt eine Abschätzung der Einträge über die Einsatzstoffe sowie der Austräge über Luft Wasser Abfälle Produkte und Nebenprodukte (vgl. Teil 1 Kapitel 2). Teil 2 des Berichtes beschreibt Quecksilberminderungstechniken und deren Übertragbarkeit auf Anlagen in denen die Techniken noch keine Anwendung finden. Dabei wird auf Techniken fokussiert die eine dauerhafte Ausschleusung von Quecksilber aus der Biosphäre gewährleisten d. h. Quecksilber in sogenannte „langzeitsichere Senken“ überführen. Für Branchen mit relativ hohen Emissionen an die Luft oder in Gewässer werden Minderungspotentiale quantifiziert. Soweit möglich werden Kosten abgeschätzt die mit der Minderung verbunden sind. Die Gesamtkosten werden zusätzlich als spezifische Kosten je Kilogramm Quecksilberminderung ausgewiesen um volkswirtschaftlich besonders effiziente Maßnahmen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in Vorschläge für eine Quecksilberminderungsstrategie für die deutsche Industrie.
Keywords (Englisch)
In 2013 Germany committed itself to the minimization of mercury releases when signing the „Minamata Convention“ on the reduction of mercury emissions. Obligations for mercury emission reduction also result from the OSPAR and HELCOM Convention the UNECE Heavy Metal Protocol and the EU Water Framework Directive as well as from the EU Industrial Emissions Directive and its related BAT Reference Documents. This report documents the results of a research report commissioned by the German Federal Environment Agency to build a basis for a national mercury reduction strategy in the industry sector. Part one of the report studies input and output of mercury in 30 industry sectors. Each sector description comprises an analysis of raw materials additives and fuels a description of technical processes and its related mercury emission potential. For each sector the mercury input was estimated by studying the input fractions. Mercury output is analysed by studying emissions to air and water as well as mercury in waste products and by products. Part 2 of the report describes the mercury reduction techniques and its applicability in other plants where these techniques have not been used yet. The focus is on those techniques that guarantee a long-term phasing out of mercury from the biosphere meaning the transfer of mercury into “real sinks”. The reduction potential is calculated for those sectors with relatively high emissions to air or water occur. For each reduction potential total costs associated with the reduction measures are estimated. Additionally to total costs specific costs are calculated per kilogram of mercury reduction to identify measures with highest economic efficiency. The project results are used for a proposal for a mercury reduction strategy for the German industry.